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Am Fusse der Hohen Burg, vor dem Dörfchen Neu Schlemmin, liegt der berüchtigte Schwarze- oder Teufelssee, ein zwar nur kleines, aber fast unergründlich tiefes Wasser.
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Es mochte kaum die Hälfte fertig sein. So viel der Knecht auch fluchte und auf die alte, steife Mähre lospeitschte, sie kaum fast nicht mehr vom Flecke und fiel endlich ganz ermüdet um. Wie tobte der Unhold da schrecklich! Kaum waren diese Worte verhallt, da kam vom nahen kleinen See ein prächtiges,
kohlschwarzes Ross im laufenden Galopp dahergerannt. Mit munterem
Wiehern und mutigen Fussscharren näherte es sich dem Da stiess das Ross einen gellenden Ton aus, sprang in gewaltigen Sätzen davon und stürmte dem See zu. Kein Schreien und kein Fluchen und Schlagen half dem armen Wicht. Er war in des Teufels Gewalt, und augenblicklich waren Reiter, Ross und Egge in der Tiefe des Sees verschwunden. Dort
haust nun der Knecht und lässt am
Johannestage
seine jämmerlichen
Klagerufe ertönen. Die Egge aber schwimmt dann auf der Oberfläche des
Sees umher.
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