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Die Geschichte des Krummen Hauses ist eng mit dem Bau der Bischofsburg in Bützow verbunden. Es stammt aus dem 15. Jahrhundert, wurde aber teilweise auf Bauten aus dem 14. Jahrhundert überbaut. Im Laufe der Jahrhunderte erfolgten mehrere Um- und Ausbauten. In den Jahren 1680, 1793 und 1850 wurden Teile des Krummen Hauses wieder abgerissen. Vermutlich wurde es als Wirtschaftsgebäude oder Pferdestall genutzt. 1772 zog die Universitätsbibliothek (die erste öffentliche Bibliothek Mecklenburgs) dort ein. Sie wurde von einem Gelehrten der Bützower Universität, Oluf Thychsen, eingerichtet und umfasste |
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12000 Bände. Seine Wohnung befand sich ebenfalls im Krummen Haus.
Das Krumme Haus wurde umgebaut zu sogenannten „Gnadenwohnungen“ für pensionierte Justizbeamte. Im letzten Jahrhundert diente das Gebäude ausschließlich Wohnzwecken.
2002 wurde die Gedenkstätte zur „Dokumentation des politischen Missbrauchs des Strafvollzuges in Bützow“ umgestaltet
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