Bützow

Steintanz

Bützower See

Gänsekrieg

Hopfenwall

Kirchplatz

Teufelssee

 

 

 

Über den Bützower Kirchplatz gibt es 3 verschiedene Sagen. 

1.Ein Mädchen wurde eines Abends als sie ihre Angehörigen in einem Nachbardorf besucht hatte, auf dem Heimwege von zwei Männern angeredet, einem schwarzen und einem weissen. Die verlangten von ihr, sie solle nachts 12.00 Uhr am Altar der Bützower Kirche einen Gesangsvers hersagen, dafür solle sie als Lohn zwei Beutel mit Geld auf dem Altar finden: sie selbst wäre dann erlöst.

 Das Mädchen gehorchte auf zureden des Pastors, und alles geschah wie es vorgesehen war, aber ihr Leben lang behielt sie die totenbleiche Farbe dieser Stunde der Angst.

2.Nach anderer Darstellung sollte das Mädchen wegen Kindsmordes hingerichtet werden. Schon sass sie auf dem Richtkarren, da fingen die Kirchenglocken von selbst an zu läuten und bezeugten ihre Unschuld.

Bützower Kirchenplatz3.Wieder eine andere Erzählung lässt das Mädchen vom Hopfenwall aus beim Wäschebleichen einen feindlichen Überfall erkennen und die Stadt warnen. Diese lässt zum Gedächtnis der Retterin abends um 9.00 Uhr eine Glocke läuten, und zwar an den Tagen, an denen sonst nicht geläutet wird. Übrigens gilt dieses Geläute auch als Stiftung einer Prinzessin, die sich im Schneetreiben verirrt hatte und durch den Schall der Kirchenglocke die Richtung zur Stadt wiederfand.