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Wer gar das Glück hat, der Schildkröte zu begegnen, die alle hundert Jahre aus dem Bützower See zum Hopfenwall aufsteigt, und sie ohne Angst und zögern küsst, zaubert sogar das alte Schloss wieder hervor und erhält sämtliche verborgene Schätze dazu. Nach einer anderen Sage ist das Schloss durch ein Erdbeben vernichtet. Alle hundert Jahre erscheinen dort drei Jungfrauen. Wenn sie einen Mann erblicken, winken sie ihm zu. Wenn er ihnen folgt führen sie ihn in einen Schatzkammer. Dort erhält er ein verrostetes Schwert zum Blankputzen, vollbringt er seinen Auftrag, so ist das Schloss erlöst, anderenfalls muss er sterben.
Nachts um die Geisterstunde sollen die Ritter des alten Burgherren dort gegeneinander kämpfen, um zu sehen, wer der tapferste ist, dem der Ehrenpreis zuteil wird. Dann verschwinden sie im Berg und tafeln dort, von draußen kann man deutlich das Klappern des Geschirrs hören. Ja, vor langen Jahren soll man in einem Gewölbe gar ein Fass Bier gefunden haben, das war so alt, dass es geradezu mit einer Haut bedeckt war, was aber seinem Wohlgeschmack nicht beeinträchtigt hat. Die Schätze des alten Schlosses haben schon so manchen gelockt. Schatzgräber haben nach der goldenen Wiege gegraben, aber sie sind von einem kleinen Männlein gestört worden und haben gesprochen, da war der Zauber gebrochen und die Hoffnung vergebens gewesen. Das sie vorhanden sind, zeigt schon äußerlich das „Geldbrennen“ dort, aber selbst wenn alle Gefahren überwunden sind, drohen den Schatzgräbern noch die Hunde, die den Schatz bewachen. Wie
groß dieser ist, davon kann man
sich eine Vorstellung machen, wenn man einmal die drei goldenen Schlüssel
erblicken sollte, die in der Johannesnacht auf dem Bützower See
schwimmen. |
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